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Kurztrip ins schöne Südböhmen

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Da die Wetterprognose für das lange Christi-Himmelfahrtswochenende gut war, plante ich einen Trip Richtung Tschechien. Donnerstag noch schnell die Gepäckrolle fertiggepackt und ab gings durch Bayern mal Richtung Passau. Dort hielt ich mich nordwärts und über Freyung und Philippsreut erreichte ich die tschechische Grenze. Bei traumhaften Sonnenschein und milden Temperaturen führte die Strecke über Strazny nach Volary und südwärts zum Lipno-Stausee welchen ich am nächsten Tag umrunden werde. Doch für heute gibts nur mehr kurzes Kurvenschwingen über die B39 bis nach Krumau an der Moldau.

Nachdem das Motorrad im Storage Room des Hotels in Krumau versperrt war, wer schon mal in Krumau war, weiß wie es dort um die Parkplatzsituation in der Altstadt bestellt ist, machte ich mich auf den Weg und klapperte die kleinen Gassen der Altstadt gemütlich ab und ging auch auf die alte Burg um dort den Überblick über die Altstadt zu geniessen. Nach einer Pizza in der hoteleigenen Pizzeria und ein paar Hopfenkaltschalen gings relativ früh ins Bett.

Kurz vor neun Uhr durfte mein Mopped wieder den Storage Room verlassen und über kleine Landstrassen ging es nach Frymburk zum Fähranleger. Das Glück war mir hold und ich konnte ohne Wartezeit direkt auf die Fähre rauf und nach wenigen Minuten am Wasser ging es auch schon an der Westseite des Lipno-Stausees gen Süden bis zur bekannten Staumauer. Nach dem Fotostopp folgte meine Route dem See entlang wieder Richtung Frymburk und weiter nordwärts mit einigen Abstechern nach Pernek. Nachdem der nördlichste Punkt des Sees erreicht war gings bis nach Bližší Lhota und mit einer, ich schätz mal 4-minütigen Fährfahrt wieder ans Ostufer nach Horní Planá. Über hauptsächlich kleine Land- und Nebenstrassen ging es Richtung Budweis und die Stadteinfahrt war ein einziges Stauchaos. Zum Glück lag mein Hotel günstig am Stadtrand und somit gelang es mir dann doch recht zügig aus den Motorradklamotten zu kommen.

Budweis ist eine Stadt mit einem kleinen und schönen Altstadtkern, aber gleich dahinter erstrecken sich Industriegebiete und im klassischen sozialistischen Stil gehaltene Plattenbauten. Wenn man schon mal in der Stadt ist, sollte man aber unbedingt die 250 Stufen auf den Glockenturm in Angriff nehmen.

Am Heimweg fand ich dann noch ein Stück Geschichte – die erste „Schienenstraße“ des Kontinents welche 1832 in Betrieb ging und über 128 km von Linz nach Budweis führte. Die Fahrt mit dem Pferdegezogenen Gespann dauerte 14 Stunden. Über Mühlviertels kleine Landstrassen ging es zurück nach Passau und über Burghausen wieder zurück in die Heimat.

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Written by xt660

05/15/2018 at 22:42

Veröffentlicht in Kurzausflug Südböhmen

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